Sylvia Necker

(urban) researcher ::: curator ::: historian ::: sound artist ::: 

nottingham (GB) ::: frankfurt/main (DE) ::: hamburg (DE) :::

zeit- und architekturhistorikerin ::: klangwerkerin ::: ausstellungsmacherin :::

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Schon wieder Hitler, 14.12.2017

„Hitler, baby, one more time“ – oder: Könnt ihr eigentlich nichts anderes spielen? Kurzvortrag & Podiumsdiskussion mit Sylvia Necker und Michael Grundmann, 14. Dezember 2017, 19:30 Uhr

Nach einem Kurzvortrag Sylvia Neckers zur offenbar ungebrochenen Attraktivität, sich mit Hitler (künstlerisch) auseinanderzusetzen, beginnt um 20:00 die Vorstellung „SIE HEIL Hitler wie sie keiner kennt“. Im Anschluss diskutieren Sylvia Necker (Institut für Zeitgeschichte München–Berlin) und Michael Grundmann (Bildungsstätte Anne Frank Frankfurt/Main) über die Inszenierung von Hannah Schassner. Moderation: Linus Koenig

 

SIE HEIL. Hitler wie sie keiner kennt
Ein Stück von Hannah Schassner
mit: Iris Reinhardt Hassenzahl und Marlene Zimmer

Premiere: 10.02.2017 um 20 Uhr
Theater Landungsbrücken Frankfurt, Gutleutstr. 294, Frankfurt a.M.

Wer sich schon immer staunend gefragt hat, wie das denn in den 1930ern passieren konnte, in kurzer Zeit soviel Hass zu sähen, kann es nun live und in Farbe miterleben: Denn dazu muss man schließlich erst Mal die genauen Hitlergründe kennen. Ist halt so. War die handelsübliche Hitlerdarstellung bislang vor allem eine Männerdomäne, stellen Marlene und Iris jetzt gemeinsam die braune Evchen-Frage. Die Frau hat auch ihr Schlachtfeld. Flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl, das wollen sie sein. Ist halt so. Nicht die Naive, nicht das Sexobjekt, nicht das Heimchen am Herd, nicht das forsche Bauernweib. Was bleibt noch übrig? Ein Mann. Und welche Männerfigur verkörpert all das besser, was Frauen eben nicht sind? Hitler. Ist halt so.

Zwischen Hitler-Parodie, Hitler-Trash und Hitler-Biografie spitzt sich das zu, was als fixe Idee und lustiges Spiel beginnt. Plötzlich argumentieren und handeln da zwei Frauen auf der Bühne, die mehr und mehr in die Spirale von Verführung, Identifikation und Sinngebung gesogen werden. Bis zum bitteren Ende. Eine muss es ja tun. Ist halt so.

Regie/Konzept/Textfassung: Hannah Schassner
Dramaturgie/Textfassung: Linus Koenig
Historische Beratung: Sylvia Necker
Ausstattung: Johannes Schwalm
Technik: Felix Bieske
Graphik: Linus Koenig
Fotografie: Niko Neuwirth

http://www.landungsbruecken.org/de/programm_aktuell.php?t524=detail,3844
http://sieheil.jimdo.com/

Mit freundlicher Unterstützung: Landungsbrücken Frankfurt, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst