Sylvia Necker

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weisses rascheln. Klanginstallation, 20.-30.9.2017

weißes rascheln
eine Klanginstallation von Sylvia Necker

in der Galerie oqbo | raum für bild wort und ton 
Brunnenstraße 63, 13355 Berlin 
vom 20. September 2017 — 30. September 2017

Papier besitzt einen eigenen Klang, der täglich in der Galerie oqbo hörbar ist: hier wird Papier geblättert, geschnitten, gedreht, gewendet… Diese Geräusche und ihre Klangkulisse verarbeitet die Frankfurter Klangwerkerin Sylvia Necker zur Klanginstallation weißes rascheln, die während der Ausstellung paperfile #13 in der Galerie oqbo zu hören ist. In ihrer Hörschleife schichtet sie Papiere und Kartons zu Klangstapeln, sortiert sie neu, verwirft die Anordnung, um sich erneut durch das Material zu rascheln, reißen und knüllen. Anders als beim weißen Rauschen, bei dem das Frequenzspektrum gleich bleibt, verändert sich die Dynamik in der Hörschleife weißes rascheln permanent. Leise, aber hörbar bildet Sylvia Necker so die Fragilität des Materials Papier ab. 

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Ortsspezifische Klangsituationen aufzuschnappen und zu verarbeiten, sowie in Hörstücke und Soundscapes zu transformieren, ist ein Kontinuum der klangkünstlerischen Arbeit Neckers. Zuletzt realisierte sie die Klanginstallation klangsackerl (2017) für den Kunstsommer Frankfurt art ffm, die sich ausschließlich aus Fieldrecordings vom Gelände der Kulturfabrik Milchsack zusammensetzte. Außerdem produzierte sie die Soundarbeit München Gollierplatz. Ein stadtraumklangliches Beziehungsgeflecht (2016) für die Galerie ohrenhoch Berlin-Neukölln sowie das Hörstück Eine KlangStadtLandschaft entsteht (2015) zur Geschichte und Gegenwart der Grossen Bergstrasse in Hamburg-Altona. 

Zur Presseerklärung “weisses rascheln”: 
2017-oqbo-Presse-weisses rascheln

Flyer “paper file #13” Galerie oqbo: 
2017-oqbo-paperfile_#13_web