Sylvia Necker

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Ästhetisierung der Politik, 16.11.2017

Podiumsdiskussion – Ästhetisierung der Politik. Der Obersalzberg im Blick des Fotografen Andreas Mühe
im Kongresshaus Berchtesgaden, „Kleiner Saal“, 16. November 2017

Die Berchtesgadener Alpen und der Obersalzberg gehörten in der NS-Zeit zu den Motiven, die für private wie auch für propagandistische Zwecke am häufigsten fotografiert wurden. Die offiziellen Fotografien von Heinrich Hoffmann und Walter Frentz, die Hitler und seine Entourage am Berghof und in der idyllischen Landschaft zeigen, sind bis heute sehr präsent und prägen unser Bild vom zweiten Regierungssitz am Obersalzberg.

Der Fotograf Andreas Mühe setzt sich seit mehreren Jahren künstlerisch mit dem Obersalzberg und seiner Geschichte auseinander und stellt in einer kurzen Präsentation seine Arbeiten vor. Im Anschluss diskutieren Expertinnen und Experten über die Inszenierung von Landschaft für die politische Propaganda und gegenwärtige künstlerische Strategien in der Auseinandersetzung mit dem historischen Ort „Obersalzberg“.

Mit Andreas Mühe (Fotograf), Ulrich Rüter (Fotografiehistoriker und Kurator) und Sylvia Necker (Institut für Zeitgeschichte München – Berlin). Moderation: Axel Drecoll (Institut für Zeitgeschichte München – Berlin).

Zur Publikation von Andreas Mühe vgl. http://www.distanz.de/index.php?id=56&tt_products%5Bproduct%5D=153&cHash=c0e25aa047cf44295207f67c2b0c6441