Sylvia Necker

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Erinnern an wen und was?

Bucerius Law School Hamburg
Studium Generale
Frühjahrstrimester 2017

Erinnern an wen und was?
Geschichtspolitik und Erinnerungskulturen in der Gegenwart

An wen oder was wird im Hamburger Stadtraum erinnert und welche Funktion hat diese sichtbare Erinnerung? Dies sind die beiden Leitfragen, denen sich das Seminar zu Geschichtspolitik und Erinnerungskulturen in Hamburg widmet. Als Grundlage werden zunächst zentrale theoretische Zugänge der Geschichtswissenschaft und benachbarter Disziplinen zu Gedächtnis und Erinnerung diskutiert. Anschließend werden bei Exkursionen in den städtischen Raum die in Denkmälern manifestierten Erinnerungskulturen vor Ort analysiert und reflektiert. Dabei werden ganz unterschiedliche Zeitschichten in den Blick genommen: vom Bismarck-Denkmal an der Elbe oder dem Denkmal für Wilhelm I., die an das Kaiserreich erinnern, über Denkmäler, die sich mit der Geschichte und den Opfern des Nationalsozialismus befassen bis hin zu Denkmälern, die an die Kulturgeschichte Hamburgs erinnern sollen.

 

Oben links: Der 2015 eingeweihte “Gedenkort für Deserteure und andere Opfer der NS-Militärjustiz” von Volker Lang, Teil der Denkmalanlage Dammtordamm in Hamburg-Neustadt, (c) Photo Ajepbah: CC BY-SA 3.0